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Mindestlohn

In ihrer heutigen Sitzung hat die Bundesregierung den Mindestlohntarifvertrag für das Gebäudereiniger-Handwerk erneut für allgemein verbindlich erklärt.

„Für unsere Branche“, so Johannes Bungart, Geschäftsführer des Bundesinnungsverbandes des Gebäudereiniger-Handwerks „ist dies auch eine Bestätigung, dass der eingeschlagene Weg des Mindestlohnes in der Tarifpolitik der richtige ist.“

Ab dem 1. Januar 2012 beträgt der allgemein verbindliche Mindestlohn in der Gebäudereiniger-Branche in der Lohngruppe 1 (Innen- und Unterhaltsreinigung) 8,82 € pro Stunde im Westen und 7,33 € im Osten. Ab 1. Januar 2012 steigt er weiter auf 9 Euro im Westen und 7,56 Euro im Osten.

Quelle: www.gebaeudereiniger.de

Einstimmig hat die Große Tarifkommission der Arbeitgeber im Gebäudereiniger Handwerk dem am 23. August 2011 erzielten Tarifabschluss heute in Berlin zugestimmt. „Damit steht dem Inkrafttreten des neuen Lohn- und Mindestlohn-Tarifvertrages von unserer Seite nichts mehr im Weg“, so Bundesinnungsmeister Dieter Kuhnert.
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Konkret beträgt der Mindestlohn in Lohngruppe 1 dann im Westen ab 1. Januar 2012 8,82 Euro, ab 1. Januar 2013 9 Euro, in Ostdeutschland ab 1. Januar 2012 7,33 Euro und 7,56 Euro ab 1. Januar 2013.

Die ganze Meldung auf www.gebaeudereiniger.de.

Durch die Einigung ist nun eine schnelle Anerkennung des Mindestlohntarifvertrages durch die Bundesregierung zu erwarten. Damit wird der Mindestlohn dann per Rechtsverordnung, gemäß dem Arbeitnehmerentsendegesetz, für alle Arbeitgeber und Beschäftigten der Branche für verbindlich erklärt.

Frankfurt, 24. August 2011

Neuer Tarifabschluss im Gebäudereiniger-Handwerk ab 1. Januar 2012

Nach fünfzehn Stunden und fünf Verhandlungsrunden einigten sich die Tarifvertragsparteien des Gebäudereiniger-Handwerks, den Lohn für die rund 530.000 gewerblich Beschäftigten der Branche im Westen ab dem 01.01.2012 um 3,1 bzw. ab dem 01.01.2013 um 2,05 Prozent zu erhöhen. Die Löhne in Ostdeutschland werden in zwei Stufen auf dann 84 Prozent des West-Lohns angehoben.

Konkret beträgt der Mindestlohn in Lohngruppe 1 dann ab 1. Januar 2013 im Westen in der Endstufe 9 Euro, in Ostdeutschland 7,56 Euro.

„Uns war an einem wirtschaftlich tragfähigen Abschluss gelegen, der die Ost-West-Angleichung einen guten Schritt voranbringt. Dies ist uns mit der erzielten Tarifeinigung gelungen.“ so der Verhandlungsführer des Bundesinnungsverbandes, Thomas Conrady.

„Entscheidend für uns war auch, dass unsere Betriebe und Kunden Rechts- und Planungssicherheit für die kommenden zwei Jahre erhalten.“ so Conrady weiter.

Das hohe Gut des Mindestlohns muss nun durch eine schnelle Allgemeinverbindlichkeit durch das Bundesarbeitsministerium gewährleistet werden. Dafür wurde mit dem frühzeitigen Abschluss von Seiten der Verhandlungspartner die Grundlage geschaffen. Nun ist es an der Politik zu handeln und faire Wettbewerbsbedingungen für die Branche zu erhalten.

Für Rückfragen:
Bundesinnungsverband des Gebäudereiniger-Handwerks
Geschäftsführer RA Johannes Bungart
Dottendorfer Str. 86, 53129 Bonn
Tel 0228-917750, Fax 0228-9177511
E-Mail presse@gebaeudereiniger.de

Arbeitgeber- und Arbeitnehmer sind sich wieder einmal einig, dass keine Einigkeit besteht. Jedoch ist eine generell Tendenz aus meiner Sicht erkennbar. Der Mindestlohn West wird wohl unterhalb der 9,00 € Grenze bleiben.

Wie verfahren nun die Verhandlungen sind, vermag ich nicht einzuschätzen. Da muss sich jeder selbst seine Meinung bilden.

Der Arbeitgeberverband titelt Tarifverhandlung für das Gebäudereiniger-Handwerk nach vierter Runde vertagt und die Gewerkschaft titelt Arbeitgeber wollen Lohngerechtigkeit Ost-West hinauszögern.

Für alle Beteiligten wäre es entspannter, wenn bis Ende August 2011 eine Einigung herbeigeführt wird. Lassen wir uns einfach überraschen.

Berlin, 13. Juli 2011. In der dritten Verhandlungsrunde haben die Arbeitgeber angeboten, die Löhne für die gewerblich Beschäftigten im Gebäudereiniger-Handwerk bei einer Laufzeit von zwei Jahren um 3,5 Prozent zu erhöhen. Zusätzlich sollen die Löhne in Ostdeutschland in der Mindestlohngruppe 1 um 15 Eurocent erhöht werden, was einer Anhebung der Löhne um insgesamt 5,7 Prozent entspricht. Die IG BAU hat dieses Angebot als zu niedrig zurück gewiesen. Der nächste Verhandlungstermin ist auf den 9. August 2011 in Frankfurt am Main terminiert.
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