Was mir Smart Work in meinem Job konkret bringt
Club Future 2026: Was mir Smart Work in meinem neuen Job konkret bringt
Ich fahre am 10. und 11. Juni zum Club Future nach Fürth. Nicht wegen der Atmosphäre im Ronhof, sondern weil das Thema Smart Work genau dort ansetzt, wo ich gerade stehe: am Anfang einer neuen Aufgabe. Ich gehe mit drei klaren Zielen hin und mit der Haltung, dass jede Veranstaltung nur so viel wert ist, wie hinterher davon in der Praxis ankommt.
Das Wichtigste in Kürze
- Das Leitthema Smart Work trifft auf meinen aktuellen Bedarf: Ich brauche praxistaugliche Antworten zur Digitalisierung von Prozessen, keine Folien.
- Das neue Format der Content Hubs setzt auf Gesprächsrunden statt Frontalvorträge – genau den Austausch suche ich.
- Ich gehe mit drei konkreten Zielen nach Fürth: digitale Lösungsansätze finden, Gespräche mit erfahrenen Entscheidern führen, eine klare Reihenfolge für den Einsatz von Smart-Work-Prinzipien entwickeln.
Warum diese Veranstaltung, warum jetzt
Ich besuche keine Veranstaltungen, um Visitenkarten zu sammeln. Ich besuche sie, wenn das Thema auf eine Aufgabe trifft, die vor mir liegt. Beim Club Future 2026 ist das der Fall. Das Leitthema Smart Work fällt mit dem Moment zusammen, in dem ich in meinem neuen Job neue Aufgaben übernehme. Wer Strukturen früh mitgestaltet, hat einen Vorteil: Was am Anfang sauber aufgesetzt wird, muss später nicht mühsam korrigiert werden. Genau an dieser Stelle setzt für mich der Nutzen der zwei Tage in Fürth an.
Ich brauche dafür keine schönen Folien. Ich brauche Antworten auf Fragen, die in den nächsten Monaten ohnehin auf dem Tisch liegen: Welche digitalen Prozesse lassen sich von Anfang an strukturiert aufsetzen, statt später aus einem Provisorium herausgewachsen zu werden? Welche Tools und Konzepte nutzen Gebäudedienstleister, die in der Digitalisierung bereits weiter sind? Wo machen Unternehmen bei der Einführung digitaler Strukturen die typischen Fehler, und wie umgehe ich sie von Tag eins? Und welche Partner und Netzwerke sind relevant, wenn man neue Aufgaben anpackt?
Das sind keine theoretischen Fragen. Es sind die Fragen, die über die Qualität meiner Arbeit in den ersten Monaten entscheiden. Dass die Branche Digitalisierung längst als wichtig erkannt hat, von einer flächendeckenden Umsetzung aber noch ein Stück entfernt ist, macht den Bedarf an praktischem Wissen nur größer.
Warum das Format zum Inhalt passt
Der Club Future setzt in diesem Jahr erstmals auf Content Hubs statt auf klassische Vorträge. Statt einer Bühne, von der gesendet wird, stehen vertiefende Gesprächsrunden im Mittelpunkt, in denen sich Gebäudedienstleister und ihre Partner zu zentralen Themen der Zusammenarbeit austauschen. Für mich ist das der entscheidende Unterschied. Ein Frontalvortrag liefert eine Perspektive. Eine Gesprächsrunde liefert mehrere – und die Möglichkeit, die eigene Situation einzubringen und gegen die Erfahrung anderer zu prüfen.
Genau diesen Austausch suche ich. Nicht die fertige Antwort von der Bühne, sondern das Gespräch mit Leuten, die dieselbe Aufgabe bereits hinter sich oder vor sich haben. Branchenerfahrung ist viel wert, aber sie wird erst dann zum Werkzeug, wenn man sie an konkreten Fragen schärft. Ein Format, das auf Diskussion statt auf Berieselung setzt, kommt diesem Anspruch entgegen.
Eine Keynote, die mehr ist als Rahmenprogramm
Als Keynote-Sprecher ist Gerald Asamoah angekündigt, der seine Karriere unter anderem bei der SpVgg Greuther Fürth, bei Hannover 96 und auf Schalke verbracht hat. Bei einem solchen Namen liegt der Reflex nahe, ihn als sympathisches Beiwerk abzutun. Das wäre ein Fehler.
Asamoah hat über Jahre auf höchstem Niveau Fußball gespielt – mit einer Herzerkrankung. Wer das schafft, weiß etwas über das Performen unter Bedingungen, die nicht ideal sind. Genau das ist die Realität beim Einstieg in eine neue Aufgabe: selten ideale Bedingungen, immer Druck, ständig die Notwendigkeit, trotz fehlender Routine konstant Leistung zu bringen. Ein solcher Erfahrungshintergrund hat für meine aktuelle Situation mehr Substanz als jede Management-Floskel über Resilienz und Durchhaltevermögen. Dass die Veranstaltung dazu im Ronhof stattfindet, der ältesten Fußballspielstätte Deutschlands, ist ein stimmiger Rahmen, aber nicht der Grund, warum ich komme.
Meine drei Ziele für Fürth
Ich gehe mit einem klaren Fahrplan in diese zwei Tage. Erstens will ich mindestens zwei digitale Lösungsansätze identifizieren, die ich unmittelbar für meine neuen Aufgaben evaluieren kann – nicht als Idee für irgendwann, sondern als konkrete Option für die nächsten Monate.
Zweitens suche ich drei bis fünf Gespräche mit Entscheidern, die vergleichbare Aufgaben oder eine Skalierung bereits durchgeführt haben. Wer diesen Weg gegangen ist, kennt die Stellen, an denen es klemmt, und kann sie benennen, bevor ich selbst hineinlaufe.
Drittens will ich am Ende ein klares Bild davon haben, welche Smart-Work-Prinzipien von Tag eins in meine Arbeit gehören und welche getrost warten können. Nicht alles, was digital möglich ist, ist am Anfang auch sinnvoll. Die Kunst liegt in der Reihenfolge.
Wofür ich 40 Jahre lang vorbereitet wurde
Das ist mein persönlicher Fahrplan. Kein Networking um des Networkings willen, sondern gezielter Wissenstransfer für eine Aufgabe, auf die mich vier Jahrzehnte in dieser Branche vorbereitet haben. Ich kenne die Gebäudedienstleistung von der handwerklichen Grundlage bis zur kaufmännischen Steuerung. Was mir der Club Future liefern soll, ist die Verbindung dieser Erfahrung mit den digitalen Werkzeugen, die meine neuen Aufgaben heute tragfähig machen. Ob daraus vor oder nach der Veranstaltung ein abschließendes Fazit wird, entscheide ich, wenn die zwei Tage hinter mir liegen.
Quellen
- Club Future 2026, Programm und Format: club-future.de
- GEFMA – Arbeitskreis Digitalisierung und CAFM im Facility Management: gefma.de/schwerpunkte/digitalisierung
- Bundesinnungsverband des Gebäudereiniger-Handwerks (BIV) – Branchen- und Berufsinformationen: die-gebaeudedienstleister.de



