Mit großen Interesse der Medien wird seit heute Morgen im Fernsehen, Radio und auch in der Presse von den Streiks der Gebäudereiniger berichtet.

Auf der Homepage der IG–Bau wird mit Texten, wie „Aufstand der Unsichtbaren hat begonnen“ und „Schmutziger Herbst – Streik-Auftakt in Berlin“ weiter mobilisiert und von der Streikfront berichtet.

Die Nachrichten sprechen dabei von rund 1.000 streikenden Reinigungskräften deutschlandweit. Diese Zahl wird auch von der IG-Bau bestätigt. Gemessen an rund 860.000 Beschäftigten in unserer Branche, ist das letztendlich eine eher geringe Zahl streikender.

Um es mit den Worten der Tagesschau von heute Nacht zu beschreiben: Mit dem unbefristeten Streik, für den sich in einer Urabstimmung 96,7 Prozent der gewerkschaftlich organisierten Gebäudereiniger ausgesprochen hatten, will die IG BAU den Bundesinnungsverband des Gebäudereiniger-Handwerks wieder an den Verhandlungstisch zwingen. Allerdings gehört nur eine Minderheit der Gebäudereiniger einer Gewerkschaft an. Wie viele sich an den Arbeitsniederlegungen beteiligen werden, ist vor diesem Hintergrund schwer abzusehen.


Insgesamt kommt wieder Bewegung in die Tarifverhandlungen. Der Bundesinnungsverband meldet heute auf seiner Webseite und per Pressemeldung: „Der Bundesinnungsverband begrüßt, dass es am 28. Oktober zu einem Spitzengespräch zwischen Gewerkschaft und Arbeitgebern kommen wird. Er ist nach wie vor an einer konstruktiven Lösung des Tarifkonflikts interessiert.“

Dies lässt doch schon mal positiv zum Jahresende schauen und hoffen. Wenn sich die Tarifparteien einigen, kann dieses Gespräch schon zu einem, für beide Seiten, fairen und durchsetzbaren Tarifabschluss führen.

Quellen:
www.gebaeudereiniger.de
www.igbau.de
www.tagesschau.de
www.news.google.de