Branche verschafft sich mit Innovationen, Nachhaltigkeit und gutem Design Wettbewerbsvorteile

Berlin, 23. September 2011 – Mehr Fachbesucher aus dem In- und Ausland, hochzufriedene Aussteller sowie eine zuversichtliche Einschätzung der künftigen Branchensituation kennzeichneten die CMS 2011 Berlin – Cleaning.Management.Services.

Vom 20. bis 23. September zeigten 354 Aussteller (2009: 350) aus 20 Ländern eine komplette Marktübersicht über Produkte, Systeme und Verfahren der gesamten Reinigungstechnik und Reinigungschemie. Rund 15.500 Fachbesucher aus mehr als 60 Ländern (2009: 14.300/50 Länder) informierten sich vier Tage lang über die Innovationen der Branche, darunter Delegationen aus Belgien, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Russland, Schweden, der Schweiz, Spanien, der Türkei, Tschechien, Ukraine und Übersee (Amerika und Asien). Der Anstieg der Fachbesucher entspricht einer Steigerung um mehr als acht Prozent im Vergleich zur CMS 2009. Aussteller und Fachbesucher hoben in übereinstimmenden Aussagen die hohe Entscheidungskompetenz der Branchenvertreter sowie das komplette Angebotsspektrum an Neuheiten hervor, das die Internationale Fachmesse für Reinigungssysteme, Gebäudemanagement und Dienstleistungen auf 24.700 Quadratmetern Hallen- und Freigeländefläche präsentierte. Wie stark die CMS 2011 die Branchenvertreter beflügelte, zeigte die Einschätzung der wirtschaftlichen Situation: Mehr als 90 Prozent der Branchenvertreter schätzten die momentane beziehungsweise künftige Branchenentwicklung mit sehr gut bis zufriedenstellend ein.


CMS ist Trendsetter bei Reinigungsmitteln und -maschinen

Nahezu alle Hersteller von Reinigungsmitteln lagen voll im Trend der diesjährigen CMS und präsentierten eine Vielzahl von nachhaltigen Weiterentwicklungen ihrer bewährten Produkte sowie mit dem Ökosiegel ausgezeichnete Innovationen, die weitgehend auf die Verwendung von umweltschädlichen Stoffen verzichten. Unter anderem wurde bei den Reinigungsmitteln eine Methode vorgestellt, die nach dem Prinzip der elektrochemischen Aktivierung einen Desinfektionsreiniger ausschließlich aus Leitungswasser und einer geringen Menge Speisesalz produziert. Das dafür benötigte, nur tellergroße Gerät lässt sich auch mit einer Autobatterie oder mit Solarenergie betreiben. Auch bei den Herstellern von Hygienepapieren bekommen nachhaltig gefertigte Produkte aus Recyclingfasern, bei denen häufig auf den Einsatz von Bleichmitteln verzichtet wird, eine immer größere Bedeutung. So wurde ein bahnbrechendes Verfahren zur Wiederverwendung des Zellstoffanteils von Getränkepackungen gezeigt, bei dem Aluminium und Polyäthylen ohne Einsatz von Chemie in einem rein mechanischen Verfahren abgetrennt werden. Das so entstehende Öko-Papier ist sogar für den Kontakt mit Lebensmitteln zugelassen.

Auch bei den Entwicklern von Reinigungsgeräten und -maschinen steht das Thema Nachhaltigkeit ganz oben auf der Prioritätenliste. In diesem Sinne wird der Energieverbrauch der Technik stetig weiter reduziert, dabei aber die Leistungsfähigkeit erhöht. Die Weiterentwicklung der Modul-Bauweise sorgt einerseits für eine kostengünstigere Herstellung, andererseits für die Erschließung zusätzlicher Anwendungsgebiete. Ein wichtiger Aspekt bei der Geräte- und Maschinenentwicklung ist die weitere Vereinfachung der Bedienung. Neue Soft- und Hardware erlaubt es, die Technik individuell an die Reinigungsaufgaben und das Bedienerpersonal anzupassen. Weitere Trends sind beispielsweise die noch kompaktere und robustere Bauweise von Reinigungsmaschinen und -geräten.

Veranstaltet wurde die CMS 2011 von der Messe Berlin GmbH. Trägerverbände der alle zwei Jahre stattfindenden Fachmesse sind der Bundesinnungsverband des Gebäudereiniger-Handwerks (BIV), Bonn, der Fachverband Reinigungssysteme im Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA), Frankfurt, sowie der Industrieverband Hygiene und Oberflächenschutz (IHO), Frankfurt.

Quelle: www.cms-berlin.de

Persönliche Anmerkung:
Die CMS in Berlin ist für mich seit einigen Jahren immer wieder ein Anlaufpunkt, um mich über Neuerungen und Aktuelles aus unserer Branche zu informieren. Des Weiteren sehe ich die CMS als Kontaktbörse zu Lieferanten und Herstellern, mit denen man im Laufe der Jahre immer wieder zu tun hat. Ich habe wieder viele Menschen getroffen, die mich schon mein ganzes Berufsleben begleiten. Dazu habe ich neue interessante Menschen kennen gelernt, die einfach einige Dinge einem aus einer ganz anderen Perspektive zeigen können.

Ein Besuch der Messe ist mich auch immer eine kurze Auszeit aus dem Tagesgeschäft, um mir Gedanken für unsere zukünftigen Dienstleistungen zu machen und einfach neue Ideen aufzunehmen.

Insgesamt war dieses Jahr die CMS für mich sehr informativ und lehrreich. In der Nachbearbeitung wird sich zeigen, was sich davon im Unternehmen und bei unseren Kunden umsetzen lässt.

Gefreut hat es mich, dass in unserer Branche wieder ein stärkeres Augenmerk auf Nachhaltigkeit, sinnvoller Einsatz von Ressourcen und die Verwendung von Wertstoffen fand. Damit findet der Umweltschutz wieder eine stärkere Berücksichtigung, bei der Ausführung von Reinigungsarbeiten.

Meine Gespräche mit Kollegen aus ganz Deutschland, während der Messe, haben mir auch gezeigt, dass wir alle mit den gleichen Themen zu arbeiten und zu kämpfen haben. Dies zeigte mir, dass ich mich auf dem richtigen Weg befinde.

Gebäudereinigung ist immer wieder ein spannendes Thema und strotzt vor Innovationen. Vergessen darf man jedoch niemals, dass wir unsere Dienstleistungen mit Menschen für Menschen erbringen. Dies ist immer wieder eine Herausforderung, der wir uns täglich stellen müssen, um Erfolgreich zu sein.